Prof. Dr. sc. Gerd Rienäcker
Prof. Dr. sc. Gerd Rienäcker
Theorie des Musiktheaters, Geschichte der Oper und Operette, Richard Wagner, Musikgeschichte des 18. - 20. Jahrhunderts, Musikanalyse
Titularprofessor
Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Am Kupfergraben 5
10099 Berlin
Telefon: (030) 20932939
Mail: gerdrienaecker[at]gmx.de
Zimmer: Am Kupfergraben 5, Raum 106
Sprechzeit: Montag 14:00-16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Prof. Dr. Gerd Rienäcker wurde am 3.
Mai 1939 in Göttingen geboren. 1959 – 1964 studierte er
Musikwissenschaft (Nebenfach: Kunstwissenschaft) bei Ernst Hermann
Meyer, Georg Knepler, Walther Vetter, Peter H. Feist und Carl Heinz
Claasen an der Humboldt-Universität Berlin, zugleich Komposition bei
Hans Georg Görner.
Von 1964 bis 1966 arbeitete Gerd
Rienäcker als Musikdramaturg (für Oper, Operette, Konzert) am
Landestheater Eisenach. 1966 wurde er wissenschaftlicher Aspirant, 1967
– 1985 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Musikwissenschaft
der Humboldt-Universität. Dort wurde er 1973 mit einer Arbeit über
dramaturgische Prinzipien in Opern von Paul Dessau, Siegfried Matthus,
Udo Zimmermann und Robert Hanell promoviert. 1984 habilitierte er sich
mit einer Arbeit über die Dramaturgie des Finales in Opern von E.T.A.
Hoffmann, L. Spohr, C. M. v. Weber und H. Marschner. 1985 wurde er zum
Dozenten, 1988 zum außerordentlichen Professor, 1990 zum ordentlichen
Professor für Theorie und Geschichte des Musiktheater an die
Humboldt-Universität berufen. Seit 1996 lehrt er an mehreren deutschen
Hochschulen.
Seine
Forschungsinteressen gelten einerseits der Theorie des Musiktheaters
als Institution und Gattung, der Geschichte der Oper und Operette,
Wagners Opern und Dramen und Bertolt Brechts Bedeutung für das
Musiktheater; andererseits der europäischen Kompositionsgeschichte der
Neuzeit und methodologischen Problemen der Musikgeschichtsschreibung
und Musikanalyse. Aus diesen Interessen resultieren sowohl die Inhalte
und Methoden seiner Lehrveranstaltungen (u.a. zur Dramaturgie des
Musiktheaters, zur Geschichte der Notation und zur Instrumentation, zur
Analyse von Werken der Oper und Operette, zur Analyse von
Musiktheater-Inszenierungen) als auch die Themen mehrerer Bücher
(Richard Wagner, Nachdenken über sein Gewebe, Berlin 2001; Musiktheater
im Experiment, Berlin 2004; Aufsätze und Vorträge über Richard Wagner,
Berlin 2000) und vieler Aufsätze.