Dr. Camilla Bork
Dr. Camilla Bork
Musik der 1920er und 1930er Jahre, Paul Hindemith, Oper in der Weimarer Republik, Geschichte der Ballettmusik (19./20. Jahrhundert), Virtuosität, Violinmusik
E-Mail: camillabork[at]gmx.de
Camilla Bork, geboren 1975 in Mainz,
studierte Musikwissenschaft, Komparatistik und Publizistik sowie
Violine (Instrumentaldiplom) an der Johannes-Gutenberg Universität
Mainz und der Humboldt-Universität Berlin. 2001 wurde sie an der
Humboldt-Universität Berlin mit eine Arbeit zum Frühwerk Paul
Hindemiths promoviert, die 2006 unter dem Titel "Im Zeichen des
Expressionismus. Kompositionen Paul Hindemiths im Kontext des
Frankfurter Kulturlebens" im Schott-Verlag erschienen ist. Die
Dissertation wurde gefördert durch ein Promotionsstipendium der
Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2001 ist Camilla Bork
wissenschaftliche Assistentin am Musikwissenschaftlichen Seminar der
Humboldt-Universität. Von 2003 bis 2005 war sie als
Postdoc-Stipendiatin des DAAD am Music Department in Stanford und
arbeitete dort an Projekten zur Geschichte der Ballettmusik sowie zu
musikalischer Virtuosität im 19. Jahrhundert. Camilla Bork publizierte
u.a. zum Werk Paul Hindemiths, zur Oper in der Weimarer Republik, zum
Violinspiel sowie zur Geschichte der Ballettmusik.
Publikationen
Bücher
- Im Zeichen des Expressionismus. Kompositionen Paul Hindemiths im Kontext des Frankfurter Kulturlebens um 1920, Mainz 2006.
- Musikalische Analyse und kulturelle Kontextualisierung. Gewidmet Reinhold Brinkmann, hrsg. von Tobias Bleek und Camilla Bork, Stuttgart erscheint 2009.
Artikel
- „,Das ,szenisch-gestische Element’ in Dahlhaus’ Überlegungen zur Opernanalyse“, in: Carl Dahlhaus: Werk, Wirkung, Aktualität, hrsg. von Hermann Danuser, Peter Gülke und Norbert Miller, Druck i.V.
- „,Das Wunder erklären’: Zu Hörweisen virtuoser Musik im 19. Jahrhundert“, in: Bürger, Musik, Stadt, hrsg. von Peter Ackermann, Andreas Odenkirch und Christian Tho-rau, Druck i.V.
- Porträt Dorothy de Lay, in: Zur Interpretations- und Berufsgeschichte von Geigerinnen, hrsg. von Susanne Rode-Breymann i.V.
- „Kalte Liebe – Spielarten der Liebe in Hindemiths Cardillac“, in: Musikalische Analyse und kulturelle Kontextualisierung. Gewidmet Reinhold Brinkmann, hrsg. von Tobias Bleek und Camilla Bork, erscheint im Dezember 2008 im Steiner-Verlag.
- „Pädagogische Musik als Kunstmusik? Zu den Violinduetten Paul Hindemiths“, in: Kunst lernen. Meisterwerke pädagogischer Musik im 20. Jahrhundert, hrsg. von Matthias Schmidt, Regensburg 2008, S. 72-93.
- „Choreographierte Musik: Paul Hindemith und der Tanz“, in: Die Beziehung von Musik und Choreographie im Ballett, hrsg. von Jörg Rothkamm und Michael Malckiewicz, Berlin 2007, S. 209-218.
- „Wendung zur Komödie: Hindemiths Einakter Das Nusch-Nuschi“, in: Hindemith-Jahrbuch 2004/XXXIII, S. 8-53.
- „Aus jiddischer Volkspoesie: Schostakowitschs Liedzyklus und die Musikalische Lyrik des 20. Jahrhunderts. Versuch einer historischen Standort-Bestimmung“, in: Jüdische Musik und ihre Musiker im 20. Jahrhundert, hrsg. von Wolfgang Birtel, Joseph Dorf-mann und Christoph-Hellmut Mahling, Mainz 2006, S. 183-201.
- „Abschied von der Avantgarde? Alexander Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge op. 13 und seine Symphonischen Gesänge op. 20“, in: Les « Jeunes Viennois » ont pris de l’âge, hrsg. von Rolf Wintermeyer und Karl Zieger, Valenciennes 2004, S. 20-35.
- „Tod und Verklärung – Isoldes Liebestod als Modell künstlerischer Schlußgestaltung“, in: Zukunftsbilder. Richard Wagners Revolution und ihre Folgen in Kunst und Politik, hrsg. von Hermann Danuser und Herfried Münkler, Schliengen 2002, S. 161-178.
- „Musical lyricism as self-Exploration: reflections on Mahler’s Ich bin der Welt abhanden gekommen“, in: Mahler and his world, hrsg. von Karen Painter, Princeton 2002, S. 159-172.
- „Epochenwandel im Werk? – Paul Hindemiths Sonate für Violoncello und Klavier op. 11, 3 in den Fassungen von 1919 und 1921“, in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte 74/75 (2002), S. 217-228.
- „viel Ungeheures ist, doch nichts so Ungeheures wie der Mensch – die Ödipusfigur in Vertonungen des 20. Jahrhunderts“, in: Musikkonzepte – Konzepte der Musikwissenschaft. Bericht über den Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung Halle 1998, Bd. 2, hrsg. von Kathrin Eberl und Wolfgang Ruf, Kassel 2000, S. 647-653.
Lexikonartikel
- Artikel „Virtuosität“, „Maskerade/Theatralität“, „Liebesdiskurse“
und „Alma Moodie“ für das Handbuch Gender, hrsg. von Melanie
Unseld und Annette Kreutziger-Herr i.V.
- Artikel „Paul Hindemith“, in: Lexikon der Violine, hrsg. von Stefan Dreese, Laaber 2002, S. 307-310.
- Artikel „Adolf Rebner“, in: Lexikon der Violine, hrsg. von Stefan Dreese, Laaber 2002, S. 519.
- Teilartikel (gemeinsam mit Astrid Hippchen) „Suitenschaffen von der Mitte des 19. bis zum 20. Jahrhundert“, in: MGG2, Sachteil Bd. 8, hrsg. von Ludwig Finscher, Kassel usw. 1998, Sp. 2067-2080.
Berichte und Rezensionen für Die
Musikforschung sowie zahlreiche Programmheftbeiträge und
Konzerteinführungen für das Rheingau-Musikfestival, die Komische Oper
Berlin und das Deutsche Kammerorchester Berlin.
Nicht publizierte Vorträge
- „Struktur“ und „Präsenz“: Zum Diskurs über das Hören Neuer Musik.
Vortrag im Rahmen des Symposiums „Kunst und Experiment“ anlässlich des
Festivals „Musica Viva“ in München (Februar 2008).
- Über-Schreibungen: Zu den Paganini-Transkriptionen Robert Schumanns. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums der Humboldt-Universität Berlin (Mai 2007).
- Paganini’s masks: listening to virtuosic music in the early 19th century. Vortrag anläßlich der Arbeitstagung “Music and Performance” des Music Departments der Los Angeles University (April 2007).
- Theatricality in the Concerthall: Paganini’s Virtuosity. Vortrag anläßlich des Third German-American Frontiers of Humanities Symposium der Alexander von Humboldt-Stiftung und der American Philosophical Society (Oktober 2006).
- „Art worlds“: Howard Becker’s sociology and its perspectives for musicology. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums des Music Departments der Stanford University (April 2005).
-
Paul Hindemith und der „Frankfurter Expressionismus“. Vortrag im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt (Dezember 2004).